"Paukenschlag in Tünsdorf"

Nach dem Weiterkommen berichtet die Saarbrücker Zeitung vom Freitag wie folgt. 

Denn einmal mehr machte der VfB Tünsdorf seinem Ruf im Pokal alle Ehre, und hat der diesjährigen Saarlandpokal- Saison des Verbandsligisten FC Noswendel nach 90 Minuten ein Ende gesetzt.
Wer vermutete, der FC Noswendel-Wadern sei ersatzgeschwächt in die Partie gegangen, der sah sich nach dem Blick auf den Spielberichtsbogen nicht bestätigt,  denn es waren dort von 1 bis 17 eigentlich nur Spieler ins Brühlstadion angereist, die sich in der Verbandsliga 10 Punkte an den letzten 5 Spieltagen erspielt hatten.
Auf VfB- Seite wurde Routinier Christoph Tritz geschont, und mit dem verletzten Philipp Weber fehlte ein weiterer starker Abwehrspieler.
Die Partie begann ungünstig, und die folgenden Gegentreffer waren zu leicht hergeschenkt. So stand es nach 17 Minuten 0:2, und Sorgenfalten machten sich beim gelb- schwarzen Anhang breit.

Diese wurden dann aber durch eine weiter engagiert agierende Heimmannschaft schnell wieder geglättet, und spätestens mit dem sehenswerten Distanzschuss von Dominik Wilhelm, der links neben dem Pfosten einschlug, war der VfB danach 10 Minuten feldüberlegen.
André Steger sowie nochmal Wilhelm drehten bis zur 30. Minute den Rückstand in ein 3:2 für die Heimmannschaft, aber bis zur Halbzeit zeigte der FC hartnäckig Gegenwehr, der VfB seine momentan vorhandenen Defensiv- Schwächen, und so konnte Noswendel- Wadern mit 2 weiteren Treffern nochmals in Führung gehen.
Es sollte an diesem Abend die Letzte sein für die Hochwälder.
Als der souverän leitende Schiedsrichter Heiner Müller nach dem Pausentee wieder anpfiff, vergingen keine 10 Minuten, bis André Steger mit seinem 2., schön herausgepielten Treffer, sowie Alex Hillrichs mit einem Schuss aus 10 Metern, die Partie erneut drehten. Jetzt wurden beim Gegner die Beine sichtbar schwerer, und die Hahn/Steger- Truppe wollte das Ding jetzt auch unbedingt biegen.
Spätestens mit dem Kopfball- Tor von Kevin Backes am langen Pfosten nach massgenauer Hereingabe von rechts zum 6:4 war der Drop gelutscht. Zwar konnte der starke Quinten mit seinem 3. Treffer am diesem Abend in Minute 86 nochmal auf 6:5 aus Sicht des FC Noswendel- Wadern verkürzen, ehe aber Hendrik Bossel sich von halblinker Distanz ein Herz fasste. Sein Schuss wurde noch abgefälscht, das resultierende 7:5 war dann auch gleichzeitig der Endstand der torr
eichen Pokal- Partie.


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